Tamarillo / Baumtomate

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(Solanum betaceum)

Artikelnummer: F-BAUMTOMATE-1 Kategorie:

Aussehen und Herkunft
Die Tamarillo, auch Baumtomate genannt (Solanum betaceum), präsentiert sich mit großen, handförmig gelappten Blättern, die einen intensiven Grünton aufweisen. Ursprünglich stammt die Tamarillo aus den tropischen Regionen Amerikas, hat aber heute ihren Weg in viele Teile der Welt gefunden. Die Pflanze wird nicht nur wegen ihrer auffälligen Erscheinung geschätzt, sondern auch aufgrund ihrer köstlichen und nährstoffreichen Früchte.

Höhe und Krone
Die Tamarillo kann beträchtliche Höhen erreichen, oft zwischen 5 und 10 Metern. Die Krone ist in der Regel offen, und die Stämme sind nicht stark verzweigt. Die Blätter bilden eine attraktive, tropische Silhouette.

Anbau und Pflege
Für optimales Wachstum benötigt die Tamarillo gut durchlässige, fruchtbare Böden und einen sonnigen Standort. Diese Bäume bevorzugen warme, tropische Bedingungen und sind empfindlich gegenüber Frost. Regelmäßige Bewässerung ist entscheidend, besonders während trockener Perioden. Die Pflege umfasst auch das Entfernen von Unkraut und das Düngen, um eine gesunde Entwicklung zu fördern.

Erntezeit
Die Erntezeit für Tamarillos variiert je nach Sorte und Klima. In tropischen Regionen können Tamarillos das ganze Jahr über reifen. Die Bäume beginnen normalerweise nach etwa 6 bis 9 Monaten Früchte zu tragen.

Geschmack und Verwendung
Die Früchte der Tamarillo zeichnen sich durch ihr süßes, saftiges und orangefarbenes Fruchtfleisch aus. Tamarillos werden frisch genossen und finden Verwendung in Säften, Smoothies, Obstsalaten und vielen kulinarischen Zubereitungen. Das Fruchtfleisch ist auch reich an Enzymen, die die Verdauung fördern.

Vermehrung
Solanum betaceum kann durch Samen vermehrt werden, wobei die Keimung relativ einfach ist. Diese Vermehrungsmethode ermöglicht es, die genetischen Eigenschaften der Pflanze zu bewahren. In einigen Fällen wird auch die Vermehrung durch Ableger angewendet.

Bestäubung
Tamarillos sind in der Regel selbstfruchtbar, neigen also dazu, sich selbst zu bestäuben. Bienen und andere Bestäuber können jedoch die Fruchtbildung verbessern und den Ertrag steigern.