Rosella

 35.000

(Hibiscus sabdariffa)

Artikelnummer: F-ROSELLA Kategorie:

Aussehen und Herkunft
Die Roselle (Hibiscus sabdariffa), auch als Rosella bekannt, zeichnet sich durch ihre auffälligen, herzförmigen Blätter und tiefroten Blüten aus. Ursprünglich stammt die Roselle aus Westafrika, ist jedoch inzwischen in vielen tropischen und subtropischen Regionen weltweit verbreitet. Die Pflanze wird nicht nur wegen ihrer attraktiven Erscheinung, sondern auch aufgrund ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten geschätzt.

Höhe und Wuchsform
Die Roselle erreicht eine Höhe von etwa 1,5 bis 3 Metern. Sie bildet eine aufrechte, buschige Wuchsform mit tief eingeschnittenen Blättern. Während der Blütezeit erscheinen die charakteristischen, roten Blüten mit einem zarten, säuerlichen Geschmack.

Anbau und Pflege
Für optimalen Anbau benötigt die Roselle gut durchlässige Böden und einen sonnigen Standort. Die Pflanze ist relativ anspruchslos und gedeiht in warmen Klimazonen. Regelmäßige Bewässerung ist wichtig, und die Pflege umfasst das Entfernen von Unkraut sowie gegebenenfalls das Düngen, um eine gesunde Entwicklung zu fördern.

Erntezeit
Die Erntezeit für Rosellenschoten liegt in der Regel im späten Sommer bis Herbst, wenn die Früchte ihre volle Reife erreicht haben. Die Schoten sollten geerntet werden, bevor sie sich öffnen, um die Samen zu ernten.

Geschmack und Verwendung
Die Früchte der Roselle, auch als Hibiskus-Kalixa oder Jamaika-Sorrel bekannt, zeichnen sich durch ihre sauren und leicht herb-süßen Aromen aus. Die Schoten werden häufig für die Zubereitung von Tees, Säften, Marmeladen und Sirupen verwendet. Die getrockneten Blütenkelche finden Verwendung in erfrischenden Tees, die sowohl heiß als auch kalt genossen werden können.

Vermehrung
Hibiscus sabdariffa kann sowohl durch Samen als auch durch Stecklinge vermehrt werden. Die Samen keimen in der Regel leicht und ermöglichen die Aufrechterhaltung der genetischen Eigenschaften der Pflanze.

Bestäubung
Die Roselle ist eine selbstbestäubende Pflanze, was bedeutet, dass sie in der Lage ist, sich selbst zu bestäuben. Bestäuber wie Bienen können den Ertrag jedoch steigern und die Fruchtbildung verbessern.