Ginkgo Biloba

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(Ginkgo biloba)

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Aussehen und Herkunft
Der Ginkgo-Baum (Ginkgo biloba) zeichnet sich durch fächerförmige Blätter aus, die einen lebendigen Grünton haben. Ursprünglich stammt der Ginkgo aus Ostasien und gilt als lebendes Fossil und als einer der ältesten Bäume der Welt, da er als einzige Art seiner Gattung überlebt hat. Der Ginkgo ist heute weltweit verbreitet und wird aufgrund seiner einzigartigen Erscheinung und seiner geschätzten medizinischen Eigenschaften geschätzt.

Höhe und Krone
Der Ginkgo-Baum kann beträchtliche Höhen erreichen, oft zwischen 20 und 35 Metern. Die Krone ist in der Regel pyramidenförmig und die Äste sind weit ausladend. Im Herbst färben sich die Blätter auffällig gelb, bevor sie abfallen.

Anbau und Pflege
Für optimales Wachstum benötigt der Ginkgo gut durchlässige, sandig-lehmige Böden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Die Pflanze ist robust und widerstandsfähig gegenüber Umweltbelastungen. Während der Anfangsphase ist regelmäßige Bewässerung wichtig, aber reife Bäume sind anpassungsfähig gegenüber verschiedenen Boden- und Wasserbedingungen.

Erntezeit
Die meisten Ginkgo-Bäume beginnen in einem Alter von etwa 20 Jahren, Früchte zu produzieren, aber dies kann je nach den spezifischen Wachstumsbedingungen variieren. Der Ginkgo wird in der Regel nicht für seine Früchte angebaut, da die Samen einen unangenehmen Geruch haben. Stattdessen werden bevorzugt männliche Bäume angepflanzt, um die Störung durch die stinkenden Samen zu vermeiden.

Geschmack und Verwendung
Die Samen des Ginkgo-Baums sind essbar, jedoch aufgrund ihres starken Geruchs weniger beliebt. In einigen Kulturen werden die Samen geröstet und als Delikatesse genossen. Die Hauptverwendung des Ginkgo liegt jedoch in der traditionellen Medizin, da ihm verschiedene gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden, insbesondere im Zusammenhang mit der Verbesserung der kognitiven Funktion.

Bestäubung
Der Ginkgo ist zweihäusig, was bedeutet, dass es männliche und weibliche Bäume gibt. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind, da der Ginkgo keine auffälligen Blüten hat. Männliche Bäume produzieren Pollen, der vom Wind zu den weiblichen Bäumen getragen wird, wo die Befruchtung stattfindet. Weibliche Bäume bilden dann Samen, die im Herbst reifen.